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Olivensorten

Der Ölbaum wuchs in der Antike wild und wird seit etwa 4000 v.Chr. vom Menschen kultiviert. Seine Ursprünge nahm der Olivenbaum auf Kreta und in Syrien und wurde schnell in alle Länder rund ums Mittelmeer verbreitet. Es gibt tausende verschiedene Olivensorten, die sehr vom Klima und der Bodenbeschaffenheit abhängig sind. Daher sind einige Sorten nur auf bestimmte regionale Orte beschränkt, manche sogar nur auf kleine Ortschaften.
Es wird unterschieden zwischen den Sorten, die zur Ölherstellung genutzt werden und denen, die als ganze Früchte in den Handel gebracht werden. Die ganze Frucht ist direkt vom Baum allerdings wenig schmackhaft, da die Olive sehr bitter schmeckt. Aus diesem Grund wird sie meist in Salzlake eingelegt (siehe: Möglichkeiten Oliven selbst einzulegen), welche ihr die Bitterkeit entzieht. Es gibt grüne und schwarze Oliven zu kaufen, wobei die grünen Oliven vor ihrer Reife geerntet wurden. Natürlich schmecken beide Varianten unterschiedlich. Je nachdem welche geschmacklichen Vorlieben man hat, wird man die grünen oder die schwarzen Oliven bevorzugen.
Hier werden die wichtigsten Sorten aus den größten olivenölherstellenden Ländern dargestellt. Der Großteil der weltweiten Olivenölproduktion findet um das Mittelmeer herum statt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die meisten Sorten im Mittelmeerraum existieren.

 

Spanien:               Sorten für die Ölproduktion:

Picual (Die wohl bedeutendste Sorte in Spanien macht etwa 50 % der Produktion.)

Picudo, Verdial, Arbequina Empeltre, Cornicabra, Lechin, Royal de Carzorla Hojiblanca (wird sowohl als Tischolive als auch für die Ölproduktion verwendet)

 

Tischoliven:

Manzanilla (wird weltweit angebaut), Gordal, Morona, Cornezuelo

 

Italien:                   Sorten für die Ölproduktion:

Taggiasca, Ogliorola, Coratina

 

Tischoliven:

Bella die Cerignola, Gaeta

 

Griechenland:      Sorten für die Ölproduktion:

Koroneiki

 

Tischoliven:

Konservolia, Kalamata, Amphissa, Atalanta

 

Türkei:                   Sorten für die Ölproduktion:

                               Koroneiki, Lamponia, Kolovi, Throumpolia

 

Frankreich:           Sorten für die Ölproduktion:

Tanche, Cailetier

 

Es ist bei der Auswahl der Oliven anzumerken, dass viele Sorten aus einem Land stammen, aber mittlerweile in vielen verschiedenen Ländern angebaut werden. Da es so eine große Zahl an Sorten gibt, ist es sehr schwer alle Anbaugebiete jeder einzelnen Sorte zu ermitteln. Als Beispiel hierfür sei die spanische Picual-Olive genannt, die allein sogar 20% der weltweiten Olivenproduktion ausmacht. Somit wird sich diese Sorte wohl auch in einem Großteil der Länder finden lassen, in denen Oliven angebaut werden. Eine sehr große Sortenvielfalt lässt sich in Italien entdecken. Es gibt etwa 17 verschiedene Anbaugebiete mit weit mehr als 80 verschiedenen Olivensorten. Dabei sind die bekanntesten Regionen die Toskana, Apulien und Umbrien. Spanien ist der weltgrößte Olivenproduzent und es werden etwa 200 verschiedene Sorten im Land angebaut. Die bekanntesten Anbaugebiete sind Andalusien, Katalonien und Aragonien. Dabei muss immer berücksichtigt werden, dass es sich um recht bekannte Sorten handelt. Ein kleiner Olivenbauer mit nur wenigen Bäumen kann schon wieder eine ganz eigene Sorte kultiviert haben. Die oben dargestellte Auswahl hilft zunächst eine Übersicht über die bekannten Sorten zu erhalten. Den Namen der einen oder anderen Olive wird man sicher schon einmal gehört haben.

 

Quellen:

[1] http://www.ausgezeichnet-geniessen.de/?pid=1181

[2] http://www.oliven.de/olivenarten.html

[3] http://www.glyfada.de/sorten.html#top

[4] http://www.oliven24.de/olivenarten.php

[5] http://www.zait.de/inhalt13.html

[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Olivenbaum#Sorten

 

 

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