Olivenöl wird hauptsächlich in der Mittelmeerregion hergestellt, aber auch die wenigen Ausnahmen seien an dieser Stelle erwähnt, wie z.B. Chile, Australien oder Hawaii. Dort werden joch Oliven hauptsächlich zur Eigennutzung angebaut, da der Ölbaum dort längst nicht so gut gedeiht wie am Mittelmeer. Es folgt an dieser Stelle eine Auflistung der größten Olivenölproduzenten, gemessen an der produzierten Menge.
In der europäischen Union werden etwa 76% der Weltproduktion an Olivenöl hergestellt und gleichzeitig ist die EU auch der weltweit größte Verbraucher.
Außerhalb der EU sind Syrien, die Türkei und Tunesien die größten Erzeuger von Olivenöl. Alle in der Tabelle aufgeführten Länder produzieren etwa 99% der weltweiten Gesamtmenge.
Die mediterrane Küche ist bekannt für den großzügigen Einsatz von Olivenöl zu fast allen Gerichten. Nördlich der Alpen steigt das Interesse am Öl stetig an, was wohl neben dem tollen Geschmack auch auf die positiven gesundheitlichen Auswirkungen zurückzuführen ist. Denn das Olivenöl nimmt weltweit nur einen geringen Teil der Speiseölproduktion und des -verbrauchs ein. Ölpalme und Sojaöl sind weltweit weitaus günstiger als das vergleichsweise teure Olivenöl. In Deutschland sind Rapsöl, Leinöl und Sonnenblumenöl am beliebtesten. Das Olivenöl erfreut sich aber immer größerer Beliebtheit. (siehe: Entwicklung des weltweiten Olivenölmarktes)
In anderen Teilen der Welt ist das Olivenöl nur wenig bekannt und wird auch nur selten nachgefragt. In Europa hat seit langem das italienische Olivenöl den besten Ruf oder das höchste Prestige. Viele kennen und lieben die wunderschöne Landschaft der Toskana und das trägt auch zum sehr guten Image der Region als Olivenanbaugebiet bei. Vor nicht all zu langer Zeit wurde sogar spanisches Olivenöl nach Italien transportiert, um es dort als ein italienisches Olivenöl abzufüllen und somit einen besseren Verkaufspreis dafür zu erhalten. Diese Vorgehensweise ist inzwischen als rechtswidrig verboten worden. Die Spanier hatten lange Zeit ein Problem mit der Qualitätswahrnehmung im Ausland. Heute sind spanische Olivenöle gleichauf im Geschmack und der Qualität mit den besten italienischen Ölen. Wobei hier auch erwähnt werden muss, dass es aufgrund der unzähligen Sorten auch unzählig verschiedene Geschmacksrichtungen gibt. Dass sich heute viele kleine Olivenölhersteller über das Internet selbst vermarkten können und mit ihrer Qualität werben, führt zu einer fast unüberschaubaren Vielfalt an Produkten. Leider können sich unter Ihnen auch trotz gesetzlicher Vorgaben noch einige schwarze Schafe tummeln. Diese verkaufen dann gewöhnliches Olivenöl als Natives Olivenöl Extra und schaden somit dem gesamten Markt und verunsichern die Endverbraucher. Durch die Vorzüge des Internets kann sich aber auch der Kunde ein besseres Bild über Ernte und Verarbeitung der Oliven zu feinsten Ölen machen. Durch die Transparenz des Internet lassen sich viele Erfahrungsberichte, sowohl positive als auch negative Erfahrungen, entdecken und Empfehlungen ausprobieren oder selbst abgeben.
Quellen
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