Bereits in der Antike wurde das Olivenöl nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilmittel und Pflege für den Körper verwendet. (siehe: Historische Relevanz) Aufgrund seiner Zusammensetzung aus einem großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und den Vitaminen A und E verleiht das Olivenöl einem Pflegeprodukt besondere Eigenschaften der Rückfettung und Geschmeidigkeit der Haut. Die zellerneuernde Wirkung verlangsamt den Alterungsprozess des Gewebes und schafft Elastizität und stärkere Belastbarkeit. Aufgrund seine sanften Wirkweise können mit Olivenöl beigesetzte Pflegeprodukte täglich angewendet werden und eigenen sich für Haut-, Körper- und sogar Babypflegeserien. Die hohe Verträglichkeit dieser Produkte ist auf die Fettsäurezusammensetzung des Olivenöls zurückzuführen, die dem menschlichen Unterhautfettgewebe sehr nahe kommt. Somit sind auch keine anfälligen Reaktionen der Haut zu erwarten, weil diese weder überfettet werden kann, noch eine Mangelerscheinung zeigt.
Das Olivenöl ist heute Bestandteil in zahlreichen Cremes und Seifen, Shampoos und Spülungen. Reine Olivenprodukte, wie die Olivenseife, sind frei von fremden Duftstoffen und besitzen den milden, leicht süßlich blumigen Eigenduft des Olivenöls. Mischprodukte gibt es auch als duftende Variationen z.B. mit Kokosöl. Aber gute Seifen zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Konservierungsstoffe oder synthetische Tenside beinhalten und auf künstliche Duft- und Farbstoffe verzichten.
Die wohltuende Wirkung der Frucht ist allgemein bekannt, aber auch die Blätter besitzen eine besondere Wirkung. Für die Kosmetik wird daher mittlerweile nicht mehr nur die Olive allein verarbeitet, sondern auch die Blätter des Olivenbaumes werden für verschiedenste Produkte verwendet. Auch hier gibt es Cremes und Shampoos für die äußere Anwendung, sowie Kapseln vermengt mit Vitaminen, Extrakten und Tees. Bei der Ernte von Olivenblättern werden die Blüten der Früchte rechtzeitig entfernt, um ideale Voraussetzungen für den Blätterwachstum zu schaffen. Werden die Blätter gepflückt, dann erhält der Baum einen langen Zeitraum, um sich zu regenerieren. Zur Unterstützung werden in den darauf folgenden Jahren nur die Blüten entfernt. Schon die alten Ägypter haben mit den Olivenblattextrakten Ihre Mumien eingerieben, um sie vor Bakterien und Mikroorganismen zu schützen. Es befinden sich viele bioaktive Substanzen in den Blättern, wie z.B. das Oleuropein, das ein sehr wirkungsvolles Antioxidans ist. Mit ihm können Virusinfektionen unter Kontrolle gebracht werden aber auch das Immunsystem gestärkt werden.
Durch die leichte Zugänglichkeit zu hochwertigem Olivenöl können Sie auch eigene Pflegeprodukte kreieren. Durch das Zusammenmengen des Öles mit Zucker oder Salz zu einer breiigen Masse erhalten sie ein wohltuendes Peeling, welches kein nachträgliches Eincremen der Haut erfordert. Für eine Öl-Haarkur massieren sie das Olivenöl gut in die kompletten Haarpartien ein und lassen dies abgedeckt für ungefähr zwei Stunden einwirken. Anschließend müssen Sie die Haare gründlich mit Shampoo auswaschen.
Weitere Quellen:
[1] http://www.olivenblatt-extrakt.de/olivenblatt-extrakt-wissen.htm
[2] http://www.olivenblaettertee.de/Oliveneol/startseite.html
[3] http://www.waschkultur.de/sensitiv/sensitiv/pureolive.htm
[4] http://www.misterinfo.de/publish/beauty-und-gesundheit/olivenoel-in-der-kosmetik
[5] http://www.enjoyliving.at/beauty-magazin/naturkosmetik/olivenoel-in-der-kosmetik.html
Durchschnitt (0 Stimmen) ![]() ![]() ![]() ![]() |
Olivenöl Wiki von http://corovita.com/web/olivenol-community/wiki steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz.
Inhalte können also kommerziell und nicht-kommerziell verwendet und modifiziert werden.