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Olivenöl als Naturheilmittel

Olivenbäume zählen zu den ältesten Kulturpflanzen, da der Mensch bereits vor ca. 6000 Jahren damit begann ihn aufgrund seiner Eigenschaften zu kultivieren. Frühzeitig wurden in den Bäumen die Kräfte Gottes vermutet und die bis zu 200 Jahre alten Bäume als Lebensbäume verehrt und in der Nähe von Kirchen und zu Ehren der Toten gepflanzt.

Literarische Zeugnisse der Ägypter, Griechen und Römer berichten von der Verwendung in Salben, Balsamen und Salbölen zur Verpflegung von Wunden und der Linderung von Beschwerden wie Juckreiz, Hautrisse und Kopfschmerzen. So verwendete der ägyptische Herrscher Ramses II. das heilende Olivenöl für jede Art seiner Beschwerden.

Aufgrund des sehr hohen Anteils an einfach ungesättigten Fettsäuren besitzt das Olivenöl eine Vielzahl an positiven Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Vor allem im Zusammenhang mit dem Blutzuckerspiegel wirkt Olivenöl sehr harmonisierend, da es den positiven HDL-Wert anhebt, während es den negativen LDL-Wert absenkt. Den gleichen Fettsäuren werden auch eine Verbesserung der Knochendichte und antirheumatische Wirkungen zugeschrieben.

Die durch Olivenöl hervorgerufene Blutverdünnung senkt zudem das Herzinfarktrisiko, wie modernen Studien mittlerweile belegen konnten. Die Senkung des Blutdrucks führt zu einer geringeren Anfälligkeit für Diabetes und senkt auch das Risiko der Erkrankung an Arteriosklerose.

 

Weitere positive Wirkungen auf die Gesundheit werden durch die enthaltenen bis zu 1000 aktiven biologischen Substanzen verantwortet. So trägt zum Beispiel das Vitamin E zu einer stärkeren Zellmembran bei und bildet damit eine Art Schutzfunktion für die menschlichen Zellen. So kann von einer natürlichen Verzögerung der Hautalterung ausgegangen werden. Eine weitere Schutzwirkung übernehmen die Polyphenole, die sich bei der Behandlung von Leber und Galle bewährt haben. Mittlerweile gibt es auch Studien, die belegen, dass die regelmäßige Einnahme die Entstehung verschiedener Krebsleiden verhindern beziehungsweise die Entwicklung einer bestehenden Krebserkrankung verlangsamen kann, da die enthaltenen Kohlenwasserstoffe (Squalen) dabei freie Radikale binden und so die Entstehung schädlicher Zellen verhindern können.

 

Neben der heilenden Wirkung des Olivenöles galten zur Zeit von Hildegard von Bingen vor allem Tees von den Olivenblättern und aus dem Olivenholz als sehr wohltuend. Während die Früchte nach nur wenigen Monaten vom Baum fallen, bleiben die Blätter bis zu 5 Jahre erhalten und können das im Olivenbaum vorhandene Antioxidans Oleuropein deutlich länger aufnehmen. Die Olivenblättertees werden besonders bei Beschwerden wie Gicht, Magenverstimmung oder Verdauungsbeschwerden empfohlen.

 

Im Folgenden noch ein kurzer Überblick über die bekanntesten heilenden Wirkungen von Olivenöl:

-          Verbesserung des Blutzuckerspiegels Cholesterin

-          Verbesserung der Knochendichte

-          Antirheumatische Wirkungen

-          Minderung der Anfälligkeit für Diabetes

-          Geringeres Erkrankungsrisiko an Ateriosklerose

-          Stärkung der Zellmembran durch Vitamin E und Verzögerung der Alterung

-          Schutzwirkung auf Leber und Galle durch Polyphenole

-          Linderung von Gicht, Magen- und Verdauungsbeschwerden durch Tees

 

Auch in der Kosmetik erfreuen sich Olivenprodukte sehr großer Beliebtheit. (siehe: Olivenöl in der Kosmetik)

Quellen:

[1] http://www.jean-puetz-produkte.de/news/news_olivenblatt.php

[2] http://www.paracelsus.de/specials/tips/tip_27.html

 

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