Wiki Wiki

Chemische Zusammensetzung von Olivenöl

„Im Olivenöl findet man durchschnittlich 72% Ölsäure, 7,9% Linolsäure, 11% Palmitinsäure, 2,2 % Stearinsäure und 5% Palmitoleinsäure.“

 

Ölsäure: Sie gehört zu den wichtigsten der einfach ungesättigten Fettsäuren ist Bestandteil vieler Pflanzen- und Tierfette und –öle. Hierzu zählt z.B. das Olivenöl, bei dem ihr Anteil mit 70 bis 75% am höchsten ist, gefolgt vom Erdnussöl, wo die Ölsäure einen Anteil von etwa 50 bis 70 % ausmacht.

 

Linolsäure: Sie gehört zu den zweifach ungesättigten Fettsäuren und ist Bestandteil vieler Triglyceride, den Hauptbestanteilen der natürlichen Fette und Öle. In reiner Konsistenz ist sie farblos, ölig und fast geruchlos. Den höchsten Anteil hat Linolsäure im Distelöl (55 bis 81%) gefolgt vom Sonnenblumenöl, wo sie einen Anteil von mit 20 bis 75% haben kann. Linolsäure ist für den Menschen ein essentieller Nährstoff und muss ausreichend mit der Nahrung aufgenommen werden. Insbesondere die menschliche Haut braucht Linolsäure zur Regulierung seines Wasserhaushaltes.

 

Palmitinsäure: Sie gehört zu den gesättigten Fettsäuren und geht erst bei einer Temperatur von 63°C in den flüssigen Zustand über. Unter Zimmertemperatur ergeben ihre Salze, die sogenannten Palmitate, einen festen weißen Stoff, der in einer Vielzahl an Kosmetika verarbeitet wird. In vielen Pflanzen- und Tierfetten und –ölen macht sie den größten Bestandteil aus. Hierzu zählen z.B. das Palmöl (ca. 41 bis 46%), der Rindertalg (ca. 23 bis 29%) und Schweineschmalz (ca. 24-30%).

 

Stearinsäure: Sie gehört zu den gesättigten Carbon- und Fettsäuren und ist Bestanteil vieler Pflanzen- und Tierfette und -öle. Als Zusatzstoff findet man Sie in Lebensmittel- und Arzneimittel, aber auch in Rasierschaum und Reinigungsmitteln. Sie ist häufig die Basis für die Wachmittelherstellung. Als Lebensmittelzusatzstoff wird sie in der EU mit der Nummer E 570 für Fettsäuren gekennzeichnet.

 

Palmitoleinsäure: Sie gehört zu den einfach ungesättigten Fettsäuren und ist Bestandteil aller Tiergewebe, vor allem dem Lebergewebe. Ist ist auch in vielen Pflanzen- und Tierfetten und –ölen vertreten, wie in den Ölen von Sanddorn und Macadamia zu ca 22 bis 40%.

 

Der besonders hohe Anteil an verschiedenen ungesättigten Fettsäuren hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Dem Olivenöl wird eine Senkung des Blutcholesterinspiegels nachgesagt und Studien belegen mittlerweile eine Schutzwirkung gegen verschiedene Krebsleiden.

 

Zu den weiteren Bestandteilen zählen auch wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente wie Calcium, Eisen und Zink. Das Vitamin E stärkt beispielsweise die Zellmembran und so genannte Polyphenole besitzen eine Schutzwirkung auf Leber und Galle. (siehe: Olivenöl und Gesundheit)

 

Quellen: 

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Ölsäure

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Linolsäure

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Palmitinsäure

[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Stearinsäure

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Palmitoleinsäure

[6] http://www.biothemen.de/Qualitaet/mittelmeer/oliven_olivenoel.html

0 Anhänge 0 Anhänge
1036 Angesehen

Durchschnitt (0 Stimmen)
Lizenz Lizenz

Creative Commons License


Olivenöl Wiki von http://corovita.com/web/olivenol-community/wiki steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz.

Inhalte können also kommerziell und nicht-kommerziell verwendet und modifiziert werden.